galapagos <3

hey ihr lieben, so jetzt nach langer zeit mal wieder ein bericht, in dem es hauptsächlich um meinen kleinen galapagosausflug geht. 🙂

ich bin jetzt seit über einer woche wieder in quito und es fiel mir echt schwer mich wieder an die kälte, an die schule und leider auch an meine gastfamilie zu gewöhnen. da ich die ganze zeit dort, fast nur englisch gesprochen habe, war mein spanisch auch etwas im keller. insgesamt wollte ich echt nicht mehr in quito leben, sondern in einer comunity mit den anderen austauschschülern und carlos auf den galapagos inseln. 😀

doch jetzt zum eigentlichen trip: wir haben uns a donnerstag, in eises kälte, früh um sieben bei xplorer getroffen und sind mit einem kleinen schulbus zum flughafen gefahren. unser flug ging um neun, wir hatten also noch genügend zeit uns vom kalten, regnerischen quito unter tränen (no, mentia!) 😀 zu verabschieden. wir sind über guayaquil geflogen und hatten dort eine stunde aufenthalt in unserem flieger. zeit genug für selfies mit der pilotin. 😀 der flug war nicht so angenehm…ich hatte das essen verschlafen und war dementsprechend hungrig und hatte natürlich auch nichts zum essen dabei. ^^ doch schließlich kamen wir, auf einem wirklich winzigen flughafen an und schon beim aussteigen sah man hauptsächlich trockene erde, kakteen und unbekannten pflanzen. wir mussten noch mit einem kleinen boot und einem bus fahren, bevor wir endlich im hotel angelangt sind. und dieses befand sich wirklich im nirgendwo, sprich im wald. 😀 war an sich aber ganz nett. 😉 ich glaube nach der vielversprechenden beschreibung von xplorer waren wir alle etwas enttäuscht, aber es hatte immerhin einen pool und die zimmer waren angenehm. zeitnah nach unserem ankommen, ging es schon los mit dem programm. abgeholt wurden wir von einer kleinen „shiva“, einem alten bus mit mehreren sitzreihen und an der seite offen. ich habe diesen kleinen bus geliebt!!! er hatte ein radio und so fuhren wir immer halb tanzend, halb singend auf der insel (santa cruz hieß die insel auf der wir waren) herrum. an diesem nachmittag ging es erstmal schildkröten besichtigen. und es gab auch ordentlich welche zu sehen. zwar nicht in freier wildbahn, dafür aber sämtliche arten, von klein bis groß. und natürlich haben wir promt eine deutsche touristengruppe getroffen…^^ nach der kleinen besichtigung, ging es zurück ins hotel, wo wir in ruhiger runde den abend verbracht haben.

am nächsten morgen (um 7!!!) erschienen alle, mehr oder weniger verpennt zum frühstück. trotz dass dieser trip so ziemlich ein strandurlaub war, war es uns nicht vergönnt auszuschlafen. 😀 ich glaube xplorer hat sich den spruch „wer früh aufsteht, hat mehr vom tag“ zu sehr zu herzen genommen. 😉 aber dieser freitag war eigentlich mein lieblingstag. wir befanden uns bestimmt 6 h auf einem boot und es war richtig cool! am anfang waren wir, vor allem die mädchen etwas seekrank aber das hat sich mit der zeit gegeben. erst haben wir versucht zu fischen, doch ohne erfolg.danach sind wir zu einer insel gefahren und in einer bucht mit schildkröten und seelöwen geschwommen!!!! das war unglaublich! :O <3 dort habe ich mich zum ersten mal mit schnorcheln versucht und festgestellt, dass es echt verdammt schwer ist. eigentlich hatte mir ein mädchen (sogar auf deutsch) erklärt, wie ich es machen soll, aber ich bin trotzdem immer zu tief eingetaucht und hatte am ende ordentlich wasser im bauch. siina hatte eine wasserfeste kamera und da es leute gab, die sich nicht ganz so blöd angestellt haben, wie ich, entstanden echt tolle fotos von schildkröten und seelöwen. und die seelöwen waren auch echt zutraulich! unser guyde meinte, dass ist, weil sie noch keine schlechten erfahrungen mit menschen gemacht haben. 🙂 zwischenzeitlich waren wir von bestimmt 4 oder 5 löwen umgeben und mehrmals haben sie mich ordentlich erschreckt, wenn sie direkt neben mir mit lautem platschen aufgetaucht sind. danach ging es mit dem boot zu einem quasi unberührtem strand. als wir dort ankamen, chillte grade auch noch eine schildkröte am rand und es war echt kind of paradiesisch. nach dem wir alle ausgelassen im wasser getobt, uns im sand gewälzt, mit schlamm beschmissen und sandherzen gebaut hatten, ging es wieder richtung festland. noch ein letztes mal konnte ich den mit den händen im wasser und dem wind in den haaren über die wellen fliegen, da hatten wir auch schon wieder festen boden unter den füßen. wir wurden von unsere shiva ins hotel zurück gebracht und konnten dort, in aller ruhe unseren sonnenbrand betrachten. ich schwöre: noch NIE hatte ich so schlimmen sonnenbrand, wie dort. und es wurde auch nicht besser, da wir jeden tag einen anderen strand besuhchten. ^^ doch dieser tag war noch nicht zu ende. wir fuhren mit taxis in einen kleinen ort, ca. 20 min von unserem hotel entfernt um andenken zu kaufen und einfach ein bisschen zu flanieren. 🙂 ende tag 2

ziemlich übermüdet, wie eigentlich immer wärend des aufenthalts, frühstückten wir am nächsten morgen. gepeinigt von sonnenbrandschmerzen, konnten wir uns nicht allzu sehr für den gedanken begeistern, einen weiteren tag am strand zu verbringen. wir fuhren dennoch los, und es lohnte sich auch. der strand war richtig weit und weich und das wasser türkis und wunderbar! und es gab gefühlte tausende von den galapagosechsen und man konnte sogar ziemlich gut selfies mit ihnen machen. 😀 nur zu nah dran durfte man nicht, denn auf umweltschutz wird hier schon sehr viel wert gelegt. nach einem ausgiebigen bad mussten wir leider den steinweg noch wieder zurück laufen. und das in brütender mittgashitze. dann hat sich auch noch mein einer flip-flop verabschiedet und ich war seehr froh als wir wieder in unsere niedlichen shiva saßen. 🙂 nach dem strand haben wir noch kurz einen tunnel besichtigt, der aus lava bestand. nach einer kleinen relaxing pause im hotel haben wir beschlossen, im ort zu essen und ein bisschen auszugehen. eine stunde später saß ich vor meinem erstem hummer (ich musste das echt grade im google translater suchen, weil ich das deutsche wort nicht wusste^^)  und war dezent überfordert. carlos hat dann noch ein brettchen und einen hammer bestellt und los gings. hummer ist defifnitiv KEIN essen für ein date! 😀 wir mussten die beine quasi zertrümmern um an das fleisch zu kommen und ich hatte danach hummer überall. insgesamt war es echt anstrengend, sodass man eher aufgehört hat zu essen, weil einem die arme wehgetan haben und nicht weil man so satt war. ich hätte eh richtigviel davon essen können, es war sooo lecker! viel besser als das hotel essen. 😉

amd dritten tag sind wir (überraschung!) wieder zu einem strand gefahren. die meisten waren schon gar nicht mehr im wasser und haben sich nur noch im schatten versteckt und meine sonnencreme vergewaltigt. es gab aber sehr hübsche falmingos zu sehen und muscheln zu sammeln. 🙂 am abend hatten wir ein barbecue im hotel. der hotelbesitzer war sehr niedlich. er hat uns gefragt, was wir für musik mögen und uns dann einige tänze gezeigt. wir haben an diesem abend echt viel getanzt und viel gegessen. der abend endete ruhig, mit unterhalten und einem abschiedsbad (mit klamotten) im pool.

am letzten morgen wollten wir alle noch weniger aufstehen als an den anderen, denn die abreise ins kalte quito hing in der luft. 😉 nach dem frühstück gings auch sofort ans kofferpacken. vor dem flughafen haben wir zum ersten mal noch kurz ein bisschen natur ohne meer besichtigt. es waren zwei kraten, über und über bewachsen mit sonderbaren pflanzen. das war echt wunderschön! ich hätte gerne einen tag mehr in der natur verbracht und dafür einen strandtag eingebüßt… der flug verlief ereignislos und in quito angekommen, wurden wir noch ein bisschen komischer angeschaut als sonst, wie wir mit unseren koffern und flip-flops probiert haben ein taxi zu bekommen.

leider wurden wir nicht freudig zu hause empfangen, wir wussten nicht mal wo nancy und abuelita waren, aber so konnten wir in ruhe ankommen und unsere trauer ausleben. 😉

so das wars jetzt denke ich mal, bis bald und cuidase

 

 

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